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Die Berliner Zunge Artikel in der BZ vom15.2.2007 Schon beim Eintreten fällt die angenehme Beleuchtung auf, die schöne
Deko aus buddhistischen Kultgegenständen - gemütlich! Die Karte
ist umfangreich, hinten stehen die alten Bekannten aus Thailand - rotes
Curry, Tom Kah Gai-Suppe und mehr. Verlockend neu sind hier die traditionellen
nepalesischen Gerichte. Die Kwati-Suppe (3 Euro) ist eine wahre Entdeckung:
Zubereitet aus 9 verschiedenen Bohnen hat sie einen angenehm deftigen
Geschmack. Das Makai Ko Roti Chara (9 Euro) klingt interessanter, als
es ist: Ein Maisomelette, darauf ein Pfannengericht aus Gemüse und
Hühnchen - ganz okay, aber keine Offenbarung. Anders dagegen das
Khasi Alu, ein Bergbauerngericht aus dem Himalaja, wie der freundliche
Kellner erklärt. Der Schmortopf aus Lammfleisch und Kartoffeln ist
intensiv, herzhaft, köstlich - und günstig (6 Euro). Der stark
gesüßte Sherpa-Tee aus Gewürzen (1,25 Euro) eignet sich
als Absacker. Eine gelungene Abwechslung vom Pasta-Pizza-Pommes-Alltag
mit moderaten Preisen und großzügigen Portionen. |
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Buddha Haus Artikel im Tip Sonderheft: Berlins Speisekarte, 2005 |
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von Cornelia Regler Artikel im SEIN Magazin der Dezemberausgabe 2003 Von den Natursteinwänden blicken grimmig original tibetanisch-nepalesische Holzmasken, Reislampen spenden gedämpftes, rot-oranges Licht, leise meditative Musik erfüllt den Raum. Der Besuch im Restaurant Buddha Haus im Akazienhof ist immer auch ein wenig ein Eintauchen in eine andere Welt. Tankas, tibetanische Malerei auf Stoff, erzählen mythische Geschichten wie die des des Lebensrades. "Ich versuche, durch das Ambiente und gutes Essen eine hohe Energie zu erreichen", erläutert der Inhaber und Chefkoch Dil Gurung. Geboren in einem kalten Winter auf 4000 Meter Höhe in Manang, dem Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal, wuchs er in einer buddhistischen Familie auf. Seine Mutter, eine bekannte Heilerin führte ihn in die Kunst des alten tibetanischen Feng Shui ein. Dieses Wissen hat Dil konsequent in die Gestaltung seines Restaurants einfließen lassen. So hat er die Eingangstür, die sich ursprünglich in einem starken Energiefeld befand, verlegen lassen. An ihrer Stelle steht heute die Bar, an der es sehr schmackhafte Tees und Cafégetränke gibt. "Himmel, Erde und Untererde müssen wir mit Repekt begegnen, um gute Energie zu bekommen" , ist der lebhafte Tibetaner überzeugt, der schon seit über zwanzig Jahren in Deutschland lebt. Ebenso sollten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Balance sein, wenn man etwas neues beginnt im Leben. Es ist diese Philosophie, die Dil Gurung Dill in seinem 2001 eröffneten tibetanisch-nepalesischen Restaurant weitergeben möchte. Hohe Energie und eine gute Ausstrahlung sind neben der Qualifikation auch bei seinen zwölf Angstellten Einstellungsvoraussetzung. Das Konzept klingt auf den ersten Blick einfach: "Gutes Ambiente, Frische und günstige Preise". Chefkoch Dil verwendet ausschließlich frische und hochwertige Lebensmittel. Bis auf das Lammgulasch und die Bohnensuppe ist nichts vorgekocht. Alles wird frisch zubereitet. Trotzdem gibt es keinen langen Wartezeiten. Auch auf Sonderwünsche der Gäste geht das Team, zu dem noch ein Thaikoch und ein zweiter Chefkoch gehören, gerne ein. "Manchmal entsteht dabei ein völlig neues Gericht", sagt Dil und lacht freundlich. "Simple is the best beauty" ist das Credo der Köche. Tierisches Fett und Sahne kommen ihnen nicht in die Töpfe. Aus naturbelassenen Lebensmitteln, Gewürzen und gutem Pflanzenöl entstehen die schmackhaften vegetarischen Gerichte. Ab nächstem Jahr kommt im Buddha Haus sogar zertifiziertes Fleisch und Gemüse aus biologischem Anbau auf den Tisch. Auch bei der Präsentation der Speisen gibt es immer wieder kleine, feine Überraschungen. So wird das Gericht Gemüsethali in Klangschalen serviert. In der familiären Atmosphäre fühlen sich Kinder und Eltern gleichermaßen wohl. "Unsere Gäste sollen unser Restaurant mit hoher Energie verlassen, an Körper und Geist genährt", wünscht sich Dil und erzählt eine kleine Geschichte. Buddha hatte sieben Jahre ohne Nahrung meditiert und keine Erleuchtung erfahren. Nachdem er wieder angefangen hatte zu essen, war er nach einem Monat erleuchtet. Buddha heißt Erleuchtung und auf dem Weg zur Erleuchtung ist Nahrung das Allerwichtigste. Darum habe ich mein Restaurant Buddha Haus genannt", sagt Dil Gurung und schmunzelt vergnügt. Information: Buddha Haus, tibetische und nepalesische Spezialitäten, Akazienstr. 27, 10823 Berlin, Tel. 70 50 99 59. Große Auswahl an vegetarischen Gerichten: ab 5 Euro, Tagesgerichte 4 Euro, 35 Nichtraucherplätze, Behindertentoilette, Besonderheit: Um konstruktive Kritik wird ausdrücklich gebeten. Chef Dil Gurung wird sich persönlich um Ihr Wohl bemühen. Sie können sich den Artikel hier als pdf-Datei herunterladen. |
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Artikel im Zitty Sonderheft: Essen und Trinken, 2003 Ayurvedische Gewürze wie Koriander und Kardamom bestimmen die nepalesisch-tibetische Küche des stilvollen Restaurants. In verschiedenen Schankräumen, einem für Nichtraucher, einem für den traditionellen Bodensitzbereich, genießt nicht nur esoterisches Publikum schmackhafte Gerichte wie die traditionelle Kwati-Suppe mit neun Sorten Bohnen, außergewöhnliche Speisen wie gekochtes Ei mit Gurken oder Reisfladenbrot mit Huhn. Alles sehr schmackhaft und preiswert. Das Sieben-Gänge-Menü kostet geldbeutelschonende 18 Euro. |
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Von Silke Böttcher Artikel in der Morgenpost vom Februar 2003, Rubrik Lokaltermine Essen, findet Dil Gurung, muss man mit Muße genießen. Achtloses Runterfuttern mag er nicht, und so nimmt er sich immer mal wieder ein bisschen Zeit, seinen Gästen im "Buddha-Haus" eine kleine Meditation vorzuführen. Keiner lacht, wenn er die Augen schließt und die Finger an ein Glas legt. Die Tiefe dieser kleinen Geste bringt auch die Heißhungrigsten zum Innehalten. Seit zwei Jahren führt der Chef seine Gäste in seinem mit Blumen und viel Liebe zum Detail eingerichteten Restaurant in die Geheimnisse der tibetischen, nepalesischen und der thailändischen Küche ein. "In Tibet und Nepal", sagt Dil Gurung, "isst man milder als in Thailand." Man könne aber nachschärfen lassen. Exotisch liest sich die Speisekarte des Restaurants - von "Momo"-Teigbällchen über "Kwati"-Suppe mit neun verschiedenen Sorten Bohnen bis zur mit Zitronengras gewürzten "Dhal"-Suppe, die, wie der Chef betont, ein traditionelles Essen in Nepal sei, und eine ayurvedische Spezialität. Auf der Terrasse spielen zwei Straßenmusiker unter flatternden Gebetstüchern spanische Weisen, während wir uns auf einen nepalesisch-tibetisch-thailändischen Abend einstellen. Mit einem Mango-Lassi, dazu als Vorspeise Gemüsebällchen und gebackene Auberginenscheiben. Tomaten-Koriander- und Erdnuss-Sauce zum Eintunken. Behutsam gewürzt, mild und ausgesprochen lecker, aber ein Fehler: Weil es in Tibet oder Nepal selten Vorspeisen gibt, sind die Hauptspeisen entsprechend gehaltvoller. Und nur mit nüchternem Magen zu bewältigen. Das zeigt schon der erste Blick auf Makai Ko Roti Tarkari, das die Nepalesen zu besonderen Festtagen genießen: Eine Riesenportion Maisfladenbrot kommt da in einer Messingschale, belegt mit Gemüse und einer mild-abgeschmeckten Curry-Sauce. Ein bisschen fremd, weil der Fladen nahezu geschmacklos ist, aber das auf den Punkt gegarte Gemüse samt Sauce sind zum Verlieben. Unsere Begleitung versuchte sich indessen an "Tarkari Kanu Nariwal", zu dem neben frischem Gemüse eine Sauce aus Kokosbuttermilch und Cashewnüssen gehört. Kokos und Cashew, das klingt und schmeckt nach wahrer Exotik. Mild, aber edel. Und irgendwie ziemlich lecker. Buddha-Haus, Akazienstr. 27, Schöneberg. Tel.: 70 50 99 59. Tgl. 12 -24 Uhr. |
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Artikel im Marcellino's Restaurant Report 2004 Die buddhistischen Küchen glücklich vereint. Denn im "exotischen " Buddha-Haus gibt es das "traditionelle Nepal-Tibet-Menü" und "Currys aus der Thai-Küche". "Alles supergut!", deshalb "sehr bekannt, sehr beliebt, immer voll" - "reservieren". Wer starke Knie hat, lässt sich "in der Nische mit Original-Polstern" nieder und "isst authentisch". Neben asiatischen Gästen kommen "Vegetarier und Nichtraucher" gern und lassen sich vom "überwiegend nepalesischen Buddha-Team" beglücken. |
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Von Sabine Henkel Artikel in der Morgenpost vom Februar 2003, Rubrik Berlin Multi Kulti Als Dach der Welt ist Tibet bekannt. Denn mit 4500 Metern mittlerer Höhe ist es die höchst gelegene Nation der Erde. Da ist Berlins maximale Erhebung, der Kreuzberg, allenfalls ein Stolperstein. Wie viele Tibeter sich in Berlin niedergelassen haben? Schwierig. Offizielle Statistiken subsummieren sie unter die 5264 Chinesen. Nur Insider wissen Bescheid. Etwa 15 Tibeter leben in Berlin, schätzt das regionale Tibetisch-Buddhistische Zentrum. Weit mehr Berliner engagieren sich für die autonome Region in West-China oder praktizieren den tibetischen Buddhismus. Der Mythos vom Dach der Welt hat magische Anziehungskräfte. Man denkt an zauberhafte Landschaften, Mystik, die tiefe Religiösität der Menschen und die pazifistische Haltung, die ihr geistlicher Führer, der Dalai Lama, einnimmt. 1951 erfolgte der Einmarsch chinesischer Truppen in Tibets Hauptstadt Lhasa. Ein Volksaufstand gegen die Besatzer am 10. März 1959 (seither Nationalfeiertag) kostete tausende Tibeter das Leben. Der Dalai Lama musste nach Indien fliehen. Maos 1965 entfachte Kulturrevolution zerstörte mehrere tausend Klöster. Seither wird die tibetische Kultur mit Gewalt unterdrückt. Doch der Dalai Lama blieb im Geiste Ghandis beim Konzept vom gewaltfreien Widerstand. Ihm wurde 1989 der Friedensnobelpreis verliehen. In seiner Persönlichkeit manifestiert sich für die westliche Welt das Symbol des Weltfriedens und der Mythos Tibets. Buddhistisches Berlin Im Dachverband der Deutschen Buddhistischen Union hat sich die 1999 gegründete Organisation Buddhismus in Berlin und Brandenburg (BUBB) organisiert, in der zahlreiche Gruppierungen vertreten sind. Etwa das Tibetisch-Buddhistische Zentrum, der Verein Rigpa und die Khordong Gruppe im Tibetisch-Buddhistischen Meditations- und Studienzentrum TTC (BUBB-Geschäftsstelle, Körtestr. 4, Kreuzberg. Tel 694098 96). Tibetisch tafeln - Schon sechs Jahre gilt das Tibet Haus als gastronomische Institution. Doch der Imbiss hat Konkurrenz: das Restaurant Buddha Haus. Beide gehören Dil Gurung, geboren im Grenzgebiet Nepal-Tibet. Das Buddha Haus serviert Spezialitäten aus Tibet, Nepal und Thailand. Typisch sind Suppen. "Es ist kalt in den Bergen", so Gurung. Oder "Momo", hausgemachte gefüllte Teigtaschen. Gourmets lockt die Karte mit traditionellen Nepal-Tibet-Menüs. Erfrischend ist Lassi oder Sherpa-Tee. Ambiente: Masken, farbenfrohe Gebetsfahnen, meditative Musik, ein prächtiges Mandala-Sammlerstück (Tibet Haus, Zossener Straße 19, Kreuzberg. So.-Do. 12.30-23.30, Fr./ Sa. 12-24 Uhr. Tel.: 694 89 48. Buddha Haus, Akazienstraße 27, Schöneberg. Tgl. 12-24 Uhr. Tel.: 70 50 99 59). Kunst kennen lernen Exponate zur Kunstgeschichte und Religion aus den Himalaya-Ländern Tibet und Nepal beherbergt das Museum für Indische Kunst in Dahlem. Es zeigt Skulpturen aus Holz, Bronzen, Masken, Plastiken von tantrischen Schutzgöttern sowie rituelle Schädelschalen. Highlights: Der Reichtumsgott Jambhala, Holz- Buchdeckel mit vergoldeten Schnitzereien und der lebensgroße Kopf eines tibetischen Mönches aus getriebenem, vergoldetem Eisenblech (Lansstraße 8, Dahlem. Tel.: 830 14 38. Di.-Fr. 10-18, Sbd./ So. 11-18 Uhr). Festivals feiern Am 7. März wird mit einer Benefizveranstaltung zu Gunsten der medizinischen Versorgung tibetischer Flüchtlinge die Neujahrsfeier "Losar" begangen. Moderatorin ist Nina Hagen (Columbiahalle, Columbiadamm 13-21, Tempelhof. Tel.: 698 09 80. 18.30-3 Uhr. 15/ erm. 10 Euro). Das Buddhistische Festival in der Ufa-Fabrik ist einmalig. Diverse Richtungen der Buddhistischen Gemeinschaft feiern Buddhas Geburt, Erwachen und Großes Verlöschen (Veranstalter: BUBB). Zu Festvorträgen, Workshops und Kulturprogramm ist die Öffentlichkeit am 10. Mai willkommen (Viktoriastr. 10-18, Tempelhof. Tel 75 50 30. 10-18 h). |